Folgekosten Scheitholzkessel SH

Beschreibung

Was kostet mich was?

Messung

Seit in Kraft treten der neuen BimSchV sind Scheitholzkessel nun alle zwei Jahre messpflichtig. Neben den bekannten Messgrößen wie Kohlenmonoxid (CO) und Wirkungsgrad, wird nun auch der Staub in mg/m3 gemessen. Die Messung kostet daher ca. 90 - 100 €.

Reinigung / Kehrung der Kaminanlage

Je nach Nutzung, Holzqualität und vor allem Holzfeuchte sollten Abgasanlagen von Biomassekesseln ca. 2-4x Jahr gereinigt werden. Andernfalls kann es durch die zugesetzte Kaminanlage zu Störungen und wesentlicher Kesselverschmutzung kommen. Im schlimmsten Falle kann ein Kaminbrand verursacht werden.
Die Reinigung der Kaminanlage kostet ca. 30 - 50 € je nach Kamingröße- und länge.

Feuerstättenschau

Die Feuerstättenschau ist grundsätzlich für jede Heizungsanlage erforderlich, nicht speziell für den Holzkessel.
Sie erfolgt 2x in 7 Jahren. Die Kosten hierfür Staffeln sich nach fester Gebührenordnung anhand von vorhandenen Feuerstätten und Kaminen.

Verschleißteile

Die Frage wann Sie, welches Teil benötigen, ist in so einfach zu beantworten wie die Frage, wie lange "hält" ein Autoreifen? Möglicherweise kreuzt ein Nagel Ihren Weg und bereitet so einem Reifen ein frühzeitiges Ende. Ganz so unvorhersehbar ist es beim Holzkessel sicher nicht. Dennoch gibt es unterschiedliche Kriterien, die das Kesselleben und seiner Einbauteile stark beeinflussen können. Zunächst benennen wir die Verschleißteile des LUUMA SH. Hierzu gehören vor allem sämtliche Dichtung, Isolierung und Schamotteteile im Kessel.
Wir verwenden hier zwar hochwertigste Materialien nach aktuellstem Stand der Technik, dennoch unterliegen diese einem nicht zu vermeidenden Verschleiß.

Hierzu sollten Sie folgendes beachten:

  • Logisch - je mehr der Kessel genutzt wird, desto höher ist sein Verschleiß
  • Die Kessel dienen nicht als Müllverbrennungsanlage! Auch nasses Holz ist schädlich. Es verursacht höhere Schadstoffwerte, fördert die Kondensatbildung, und verschlechtert den Wirkungsgrad deutlich! Es darf laut Vorschrift nur naturbelassenes trockenes (<25% Restfeuchte) Stückholz eingesetzt werden. Zudem kann es bei der Verbrennung von Lacken o.ä. auf Grund chemischer Reaktionen zu Schäden am Kessel kommen
  • Sollten Sie z.B. Paletten verbrennen, sorgt das zurückbleibende Metall durch die Hitzekonzentration ebenfalls für einen etwas höheren Verschleiß der Schamotteteile.
  • Der Kessel sollte regelmäßig behutsam von Ascheresten befreit werden um die Flammenführung nicht zu beeinträchtigen.
  • Verwenden Sie niemals Stahlbürsten zur Schamotteteilereinigung! Dadurch wird die Oberfläche beschädigt was den Verschleiß deutlich erhöht!
  • Hängen Sie im Aufstellungsraum des Kessels keine Wäsche zum trocknen auf
  • Kontrollieren Sie regelmäßig die Funktionstüchtigkeit der Rücklauftemperaturhochhaltung. Sollte diese nicht korrekt arbeiten, kann vermehrt Kondensat entstehen, dem selbst 6mm Kesselstahl dauerhaft nicht gewachsen ist!